Der Tempel der Göttin - Göttinnenschwitzhütte
Göttinnenschwitzhütte für FrauenFSH_Altar

Im Kreis der Frauen die Kraft und Liebe der Göttin spüren und wirken lassen

„Kommt Ihr Frauen, kommt Ihr Frauen,
kommt Ihr Frauen herbei, herbei!
Wir wollen schwitzen, wir wollen beten,
singen und beisammen sein!
Wir wollen tanzen, wir wollen lachen,
feiern und beisammen sein!“

Wenn wir in die Schwitzhütte gehen, begeben wir uns in den Schoß, in die Gebärmutter von Mutter Erde, unserer Großen Mutter. Wir sitzen in der Dunkelheit auf der Erde, im Zentrum die vom Feuer erhitzten Steine, heißer Wasserdampf hüllt uns ein.

Zeit und Raum für uns, mit uns, bei uns, in uns. Zeit und Raum die Elemente zu spüren, den Alltag draußen zu lassen, uns zu reinigen, zu stärken und auszurichten, Altes loszulassen und Neues einzuladen.
Zeit und Raum, uns im Kreis der Frauen und im Schoß der Großen Mutter geborgen und aufgehoben zu fühlen, zu spüren, daß wir ein Teil des Großen Ganzen, Töchter der Göttin sind – und uns der Göttin in uns bewußt zu werden.

Das uralte Ritual der Schwitzhütte öffnet uns einen Raum der Heilung und Transformation – wenn wir herauskommen, sind wir neugeboren und nicht mehr die gleichen, die hineingingen. Wir opfern unsere Zeit, unseren Schweiß, wir verzichten darauf, mit den Augen zu sehen – und können beginnen mit dem Herzen zu sehen, zu spüren was jetzt in diesem Moment wirklich in uns ist.
Die Schwitzhütte ist Göttinnendienst – wir können aus dem Herzen danken für alles, wofür es zu danken gilt, und wirkmächtige Gebete sprechen für alles, was uns am Herzen liegt. Wir können uns mit der Quelle verbinden und diese Kraft und Erfahrung mit hinaus in unseren Alltag nehmen.
Die Schwitzhütte gibt uns auch die Möglichkeit, die sich wandelnden Kräfte und Qualitäten der Natur – Jahreszeiten, Sonnen- und Mondrhythmus - direkt zu erfahren, uns mit ihnen zu verbinden und so bewußt mit dem großen Kreislauf der Natur zu schwingen. Diese Rückverbindung erlaubt es uns, diese Kräfte für uns zu nutzen, und bringt uns Klarheit und Sinn für die Geschehnisse des Alltagslebens.

Als Priesterin der Göttin begleite und leite ich diese wunderschöne Zeremonie, teile meine Lieder und halte den Raum, damit jede Einzelne genau die Erfahrung machen kann, die gerade jetzt wichtig und richtig für sie ist.

A Herz!

Termine:
-> siehe hier im Programm
jeweils 12.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

29. 1. 2017: Imbolc-Schwitzhütte „Neubeginn im Verborgenen“
23. 4. 2017: Beltane-Schwitzhütte „Lebenslust & Schaffenskraft“
18. 6. 2017: Litha-Schwitzhütte "Auf dem Höhepunkt"
6. 8. 2017: Lughnasad-Schwitzhütte „Aus dem Vollen schöpfen“
29.10. 2017: Samhain-Schwitzhütte „Nach Innen gehen“

Bitte mitbringen:
im Sommer 2, im Winter 3 große Handtücher
Sarong o.ä. (außer Du möchtest nackt gehen), Schlapfen, Flip-Flops o.ä.
Kraftgegenstände, die du während der Zeremonie am Altar aufladen möchtest
Instrumente, z.B. Rassel oder Trommel
eine Kleinigkeit für das gemeinsame Essen hinterher (z.B. Saft, Kuchen, Obst,…)

Austausch: 50 € inkl. Verpflegung

> zur Anmeldung

Mein Schwitzhüttenweg:

Ich war im Herbst 2005 im Norden Chiles in meiner ersten Schwitzhütte, und für meinen Partner Klemens und mich war von dem Moment an klar, daß wir irgendwann dort, wo wir uns einmal niederlassen würden, eine Schwitzhütte haben wollen! Das war Liebe auf den ersten Blick…
Seit 2008 haben wir eine eigene Schwitzhütte auf unserem Platz. Im Lauf der Jahre besuchte ich verschiedenste Schwitzhütten-Zeremonien, wobei mir immer klarer wurde, welche Räume und Kräfte durch dieses Ritual geöffnet und zugänglich gemacht werden können. Gleichzeitig wuchs mein Wunsch, die starke Verbindung, welche ich zu den Wesen und Kräften meiner unmittelbaren Umgebung aufgebaut habe und die daraus folgenden Erfahrungen des Eingebunden-Seins zu teilen. Die Göttin rief: „Komm, meine Tochter, und schwitze mit deinen Schwestern mir zur Ehre!“
Im Frühjahr 2014 fühlte ich mich reif dazu, Schwitzhütten zu leiten und „absolvierte“ meine erste im kleinen Kreis enger Freunde. Begleitet, unterstützt und „geprüft“ wurde ich dabei von Ulrike Weiland Stille Wasser Frau Auge im Wind, Großmutter und Netzweberin aus Berlin, welche u.a. als Älteste bei der Wurzeln der Erde – Zeremonie wirkt.
Seitdem gieße ich Schwitzhütten auf – z.Z. für Frauen, weil es seit Jahren mein Wunsch ist, die Frauenkraft zu stärken und zu ehren – und entwickle meine Art der Schwitzhütte, die Göttinnenschwitzhütte, laufend weiter.

Ich danke der Göttin, allen wohlgesonnenen Geistern und Menschen und besonders der Natur mit all ihren Wesen für all die Inspiration, Begleitung, Kraft und Liebe, die es mir möglich macht, meinen ganz eigenen Weg zu gehen!